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Honda SH125: Stadt gewinnt Zeit zurück

Zusammenfassung

Der SH125 bleibt ein konsequent auf Alltag und Stadtverkehr ausgelegter 125-Kubik-Roller mit klarer Mission: Zeit sparen und Bewegung in den Pendelalltag bringen. Sein bewährter Antrieb liefert 13 PS bei 8250 U/min und 12 Nm bei 6500 U/min, kombiniert mit V-Riemen, Start-Stopp-System und Traktionskontrolle. Der Verbrauch liegt bei rund 2,2 l/100 km, kann im Überlandbetrieb aber über 3 Liter steigen. Erst ab etwa 4000 U/min entfaltet er spürbare Dynamik. In der Praxis erreicht er GPS 108–109 km/h und beschleunigt in 16,407 bis 17,41 Sekunden von 0 auf 80 km/h, mit rund 5 km/h Tachoabweichung. Das überarbeitete Fahrwerk mit 16-Zoll-Rädern, Michelin CityGrip 2, 85 mm Federweg hinten und optimierter Dämpfung sorgt für mehr Komfort, auch wenn die Gabel etwas weich bleibt. ABS greift sanft ein, der Bremswert aus 60 km/h liegt bei 1,678 Sekunden. Mit 138 kg, 799 mm Sitzhöhe, USB-C, RoadSync, LED-Licht und neuem Display zeigt er moderne Alltagstauglichkeit, bleibt aber funktional. Preislich liegt er bei 4190 € in Österreich und 4919 € in Deutschland, inklusive bis zu 6 Jahren Garantie. Ein Roller, der keine Show braucht, sondern funktioniert – jeden Tag.

Der SH125 tritt an wie ein stiller Versprecher im Stadtverkehr – und löst ihn sofort ein. Unter der Verkleidung arbeitet der bekannte 125-Kubik-Antrieb mit 13 PS bei 8250 U/min und 12 Nm bei 6500 U/min, gekoppelt an einen V-Riemen, Start-Stopp-Automatik und Traktionskontrolle. 7 Liter Tankinhalt treffen auf einen Verbrauch von rund 2,2 l/100 km, der im Überlandeinsatz auch über 3 Liter steigen kann. Doch die eigentliche Botschaft ist nicht die Zahl, sondern das Versprechen: weniger Stillstand, mehr Bewegung, 10 Minuten Zeitgewinn pro Strecke. Unterhalb von 4000 U/min wirkt er zurückhaltend, fast geduldig, darüber erwacht er spürbar zum Leben und schiebt den Fahrer konsequent durch den Alltag. Ein Motor, der nichts beweisen will – außer, dass er funktioniert, immer und überall.

Zwischen Stillstand und 109 km/h

Er wirkt unscheinbar, bis man ihn laufen lässt. Dann zeigt der SH125, was in ihm steckt: GPS-gemessene 108 bis 109 km/h Topspeed, stabil gehalten, ohne nervös zu werden. Doch der Weg dorthin ist charakteristisch: Erst ab rund 4000 U/min kommt Bewegung ins Spiel, darunter bleibt alles erstaunlich ruhig. Im Sprint auf 0–80 km/h stehen 17,41 Sekunden im Raum, im besten Lauf sogar 16,407 Sekunden – ein Wert, der in dieser Klasse überrascht. Die Realität wird dabei ehrlich gespiegelt: rund 5 km/h Tachoabweichung, 50 km/h real etwa 48 km/h, 80 km/h GPS erst bei rund 85 km/h am Tacho. Bergauf hält er dennoch erstaunlich dagegen, 74–75 km/h bleiben stabil möglich. Und selbst bei 116 km/h wirkt er nicht verloren, sondern liegt ruhig und satt auf der Straße – als hätte er sich mit der Geschwindigkeit arrangiert.

Kleine Räder, große Ruhe

Der SH125 spielt seine Stärke nicht in Zahlen, sondern im Gefühl aus. 16-Zoll-Räder mit Michelin CityGrip 2 bilden die Basis, dazu ein überarbeitetes Fahrwerk mit neuer Motoraufhängung und optimierten Federbein-Anlenkpunkten. Hinten arbeiten Stereo-Federbeine mit 85 mm Federweg, fünfstufiger Vorspannung und neuem Dämpfungssetting – spürbar komfortabler als zuvor. Vorne bleibt die Gabel etwas weich, taucht bei Unebenheiten schneller ein, doch insgesamt gewinnt das Fahrwerk deutlich an Ruhe. 138 kg Gewicht und 799 mm Sitzhöhe sorgen für einfache Kontrolle im Alltag. Beim harten Ankern aus 60 km/h steht er in 1,678 Sekunden, begleitet von einem ABS, das sanft statt brutal regelt. Schlaglöcher, Kanaldeckel, schlechte Straßen – er schluckt sie nicht perfekt, aber deutlich souveräner als man es ihm zutrauen würde.

Alltag mit Technikgefühl

Optisch zeigt er sein neues Gesicht mit LED-Lichtmaske, moderner, aber nicht aggressiv. Im Alltag überrascht er mit Details: ein neues Display mit Reichweitenanzeige bis 271 km, aktuell rund 200 km Laufleistung am Testfahrzeug, dazu RoadSync mit Turn-by-Turn-Navigation und USB-C-Ladebuchse im Fach. Unter der Sitzbank und im Topcase steckt mehr Nutzwert, als die kompakte Silhouette vermuten lässt – auch wenn ein zentrales Bauteil Platz kostet. Die Bedienung wirkt modern, aber nicht perfekt: Der Joystick ist ungewohnt, die Bedienlogik teils umständlich, das Display dafür klar ablesbar, aber extrem kratzanfällig – Schutzfolie ist Pflicht. Preislich liegt er bei 4190 € in Österreich und 4919 € in Deutschland, dazu bis zu 6 Jahre Garantie in Österreich. Und genau hier schließt sich der Kreis: kein lauter Auftritt, kein Drama – sondern ein Roller, der jeden Tag einfach 10 Minuten Leben zurückgibt.

Veröffentlichungsdatum: 11.06.2026

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